Wie jedes Jahr fand auch heuer die österreichische Meisterschaft im Rad-Querfeldein am ersten Wochenende im Jänner statt.Zuvor gab es für mich allerdings einige materielle Schwierigkeiten:Beim Einfahren zum 3KöniXCross in Prinzersdorf bei St. Pölten 2 Tage vor dem Höhepunkt der Saison im Querfeldein geriet das Schaltwerk in die Speichen. Die Folge war ein Totalschaden an Schaltauge und Schaltwerk und ein kräftiger Achter im Hinterrad. Also musste am Samstag alles wiederhergestellt werden. Dank tatkräftiger Unterstützung konnten noch die passenden Ersatzteile besorgt werden, die defekten Teile wurden ausgetauscht und alles neu eingestellt. Dem Start stand dann nichts mehr im Wege.In Grafenbach waren die Bedingungen nach dem Wetter der letzten Woche entsprechend matschig und nass – also wie es sich für Cyclocross gehört. Bei der Anfahrt fielen sogar ein paar Schneeflocken. Während des Rennens blieb es allerdings dann doch trocken.Der Kurs hatte zwar ein paar kritische Stellen, war aber jedenfalls eher ein Querfeldein- als ein Mountainbike-Kurs. Ich erwischte einen guten Start und konnte mich noch in der ersten Runde absetzen. Danach drehte ich meine Runden allein an der Spitze, holte die zwei Minuten vor uns gestarteten Sportklassefahrer ein und kam schließlich mit fast 1 1/2 Minuten Vorsprung ins Ziel.Das neue Jahr hat also gut begonnen…
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Wieder ein Meistertitel für Felix Ritzinger
Dienstag, 10. Januar 2012Rennbericht Tage des Querfeldeinsports Ternitz (3. + 4.12.2011)
Freitag, 09. Dezember 2011Nach langer Rennpause bin ich vergangenes Wochenende wieder einmal an den Start eines Rennens (eigentlich waren es ja zwei) gegangen. Der Kurs in Ternitz war relativ anspruchsvoll und teilweise aufgrund des einsetzenden Regens auch ziemlich glitschig.
Rennbericht Tage des Querfeldeinsports Ternitz (3. + 4.12.2011):Nach langer Rennpause bin ich vergangenes Wochenende wieder einmal an den Start eines Rennens (eigentlich waren es ja zwei) gegangen. Der Kurs in Ternitz war relativ anspruchsvoll und teilweise aufgrund des einsetzenden Regens auch ziemlich glitschig.Beim Trainingsrennen am ersten Tag starteten alle Klassen gemeinsam. Ich konnte mich bis zur vorletzten Runde auf den 10. Platz vorarbeiten. In der letzten Runde zog es mir allerdings den (Schlauch-)Reifen von der Felge, sodass ich den Rest dieser Runde laufen musste. Immerhin konnte ich aber noch den 17. Platz ins Ziel retten.Für das offizielle Rennen am 2. Tag waren kaum Starter in den Kategorien U 17 und Junioren genannt. Also starteten wir im 38 Starter umfassenden Feld der Master, Junioren, U-17 und Frauen. Damit waren die Voraussetzungen für ein wirklich spannendes Rennen gegeben. So mancher der Fahrer, die hier am Start waren, hätte im Hauptrennen der U 23 und Elite sicher auch eine hervorragende Figur gemacht.Ich erwischte einen ganz guten Start und konnte mich gleich an die dritte Position setzen. Leider baute ich wenig später einen kleinen Crash mit einem Baumstumpf, der mein Pedal in Mitleidenschaft zog, kam die nächsten 300 Meter nicht mehr ins Pedal und fiel auf den 13. Rang zurück. Doch blieb mir noch Zeit wieder nach vorne zu fahren, sodass ich letztlich den vierten Platz des gesamten Rennens holen konnte. Vor mir also drei Masters bzw. Tagespassfahrer, und dann ich.Die Form hat ganz gut gepasst und bis zum nächsten Ziel, der Österreichischen Meisterschaft im Querfeldein, sind es ja noch 4 Wochen. Genügend Zeit um noch ein bisschen mehr herauszuholen
Ritzinger gewinnt Omnium
Montag, 17. Oktober 2011Am Wochenende fanden die österreichischen Bahnmeisterschaften im Ferry Dusika Stadion statt.
Im Rahmen dieser Veranstaltung gab es auch ein Omnium für Nachwuchsfahrer/innen.
Der vierzehnjährige Felix Ritzinger konnte den Bewerb der Alterklassen U17/Junioren überlegen gewinnen.
“Leider ist das U-17 Niveau in Österreich nicht sehr hoch, durch die Zusammenlegung mit den Junioren wurde ich aber doch gefordert.” meinte Felix nach dem Rennen.
Bundesliga Kornwestheim 2011
Freitag, 14. Oktober 2011Gleich nach der Schule ging es auf die Autobahn Richtung Kornwestheim. Da die Anreise 6 Stunden dauerte verpassten wir das ziemlich wichtige Freitag Training.
Am Samstag hieß es um 7:45 Uhr aus dem Bett und um 8 Uhr beim Frühstück zu sein, da das Training für mich schon um 9 Uhr begann. Ich hatte nur eine halbe Stunde Training was für die äußerst selektive Strecke sehr sehr wenig war. Ich trainierte ziemlich oft die Erste Gerade, und das wurde mir beim Timetrial fast zum Verhängnis.
Nach dem Training hatten ich noch etwas Pause, jedoch begann bald das Timetrial und ich musste gleich als 2. starten. Nach bombastischer Ersten Gerade wollte ich in der 2. Gerade in eine Triple nur rein springen. Ich kam jedoch zu weit und krachte voll in die 3. Welle. Nach diesem Schreck rollte ich fast nur mehr bis ins Ziel. Trotz der schlechten Leistung konnte ich auf dem Hotseat Platz nehmen. Ich behielt den Platz ziemlich lang bis ich dann von einem nicht allzu schnellen Fahrer abgelöst wurde.
Um die Vorläufe aufzuteilen wurden die TT Ergebnisse genommen.
Ich hatte 2 der stärksten Fahrer im Vorlauf. Im 1. konnte ich wegen eines schlechten Startplatzes nur Rang 3 belagen im 2. gelegte ich Rang 2. und im 3. ebenfalls.
In meinem Halbfinale waren schon 5 der besten Leute meiner Klasse vertreten. Ich konnte mich im engen Race jedoch behaupten und belegte Rang 3.
Im Finale konnte ich nach einem guten Start als 3. in die 1. Kurve einbiegen kam jedoch nach einer schlechten Kurve nur noch als 6. heraus und fuhr auch auf diesem Platz über die Ziellinie. Rang 6 am Ersten Tag .
Am 2. Tag hatte ich mehr Training und konnte mich dadurch besser aufs Rennen vorbereiten. Ich hatte annähernd die gleiche Vorlaufgruppe wie am Vortag. Da ich im ersten Lauf wieder außen stand konnte ich wieder nur Platz 3 belegen im 2. konnte ich mich um einen Platz verbessern, den ich dann im 3. Lauf wieder behaupten konnte. Im Halbfinale erwischte ich den besten Start und hielt die erste Position souverän bis ins Ziel, das garantierte mir einen guten Startplatz fürs Finale
Im Finale konnte ich mir Startposition 2 aussuchen. Leider verpatzte ich den Start und war somit gleich auf mit Paul Dietrich, in den folgenden Kurven musste ich alles auf das blocken der Angriffe meiner Gegner verwerten und konnte deswegen Paul nicht so attackieren wie ich es wollte. Ich fuhr nach einem knappen Zielsprint schlussendlich als 2. über die Ziellinie.
Ride on,
Tobias
Felix Ritzinger
Dienstag, 11. Oktober 2011Rennbericht ÖM Kriterium und Berg (1. + 2.10.2011)
Dienstag, 11. Oktober 2011Am Samstag fand in Rechnitz im Burgenland die österreichische Meisterschaft im Bergrennen statt. Nachdem ich gesundheitlich etwas angeschlagen war, rechnete ich mir nicht unbedingt Chancen auf den Sieg aus. Das Rennen führte über 8,2 km auf den Geschriebenstein.In den ersten 3 Kilometern hielt ich mich zurück und folgte der Spitzengruppe. Ab dann wurde die Gruppe immer kleiner. Leider gibt es in Österreich Fahrer, welche sich nie an der Führungsarbeit beteiligen, sondern stattdessen am Hinterrad des vorderen „kleben“ bleiben. Nach einer Attacke des späteren Siegers Alexander Wachter leisteten nur ich und ein anderer Fahrer (von fünf!) Führungsarbeit, sodass sich der Vorsprung nicht verkleinerte. Kurz vor dem Ziel wurde ich dann von zwei „Hinterradlutschern“ abgesprintet. Schade, da mit Zusammenarbeit der Sieg möglich gewesen wäre. So blieb mir nur der undankbare vierte Platz.Am Sonntag fand dann im Zentrum Oberwarts die österreichische Meisterschaft im Kriterium statt. Das Rennen führte über 33, je ca. einen Kilometer lange Runden mit 11 Wertungen. Da ich im Sprint üblicherweise nicht schnell genug für einen Stockerlplatz bin, hatte ich die Aufgabe, meinem Teamkollegen Stefan Mastaller die Sprints anzuziehen. Dies funktionierte eigentlich ziemlich gut. Ca. zur Rennhälfte stürzte dann ein Fahrer direkt vor mir, sodass ich ziemlich unsanft auf den Asphalt Oberwarts geschleudert wurde. Nach den 2 Runden Vergütung (die einem nach einem Sturz zur Behebung von Defekten zustehen) und mit zwei neuen Laufrädern ausgestattet, stieg ich gleich direkt in eine Wertungsrunde ein und konnte Stefan zum Gewinn der Wertung verhelfen. In den folgenden Runden gab ich trotz Schmerzen am Ellbogen noch einmal alles. Schlussendlich konnte Stefan den 3. Platz erringen und ich immerhin den neunten.







