Archiv für die Kategorie ‘Julian Franek’

BMX – World Championship Kopenhagen 2011

Mittwoch, 03. August 2011

Am Samstag den 23.7 starteten wir unsere Reise mit dem ÖRV Team Bus und 20 Rädern im Gepäck Richtung Kopenhagen, in Hannover legten wir einen Zwischenstopp ein um  uns von den Strapazen zu erholen und etwas Schlaf zu finden.  Am Tag darauf ging die Reise nach Kopenhagen weiter die ohne größere Schwierigkeiten verlief, jedoch zeigte sich die Sonne den ganzen Tag über nicht, und nachdem es dann noch zu regnen begann, machte ich mir Gedanken darüber, ob die Bahn damit zurecht kam. Da erst am Montag Training anstand machten wir uns gemeinsam mit einigen anderen Kaderfahrern auf den Weg die Stadt zu erkunden.

Am Montagabend war das erste Training angesetzt, die Bahn war gegen alle Befürchtungen in perfektem Zustand, was bei einer WM natürlich erwartet wird. Die Bahn war super, nur das Gate war etwas gewöhnungsbedürftig da man erst sehr spät losstarten konnte. Für Dienstag war noch ein zweites Training angesagt das wir natürlich nutzten.

Mittwoch war der erste Renntag und auch gleich der Tag der Endscheidung für Nathalie in der Kategorie Girls 12. Sie konnte sich souverän für das Halbfinale qualifizieren, und kam dort als fünfte nur knapp nicht bis ins Finale, das überraschenderweise eine Japanerin gewann! Nathalie zählt somit zu den 10 besten Girls 12 der Welt.

Donnerstag war der Tag der Entscheidung für mich in der Klasse Boys 15, die Strecke war erstmals komplett trocken und superschnell! Ich muss sagen Kopenhagen ist eine der besten Strecken die ich je gefahren bin, super flowig und schnell.

Im ersten Moto hatte ich einen Superstart, als zweiter ging es aus der ersten Kurve, doch vor mir stürzte ein Franzose und ich konnte nicht mehr ausweichen, dadurch, dass ich sehr schnell wieder aufstand konnte ich mir dennoch  Platz 5 sichern. Der Start im zweiten Moto war noch besser! Mit Platz 1 ging es in die erste Kurve, wo ich etwas Zeit liegen lies, deswegen wurde ich in der 2. Geraden überholt. In der 2. Kurve konnte ich mir meinen 1. Platz durch ein gewagtes Manöver aber wieder zurückholen. Mit Platz 1 ging es ins Ziel.
Moto 3 war nicht ganz so gut. Mein Start war schlecht und deswegen konnte ich „nur“ den zweiten Platz ins Ziel fahren. Mit diesen Platzierungen konnte ich mich aber locker fürs 1/8 Finale qualifizieren.
Im 1/8 Finale erwischte ich einen guten Start und ging in Führung doch in der letzten Gerade ging mir etwas die Kraft aus und ich verlor noch einen Platz. Womit ich mich fürs ¼ Finale qualifizieren konnte.
Dann im ¼ Finale kam ich als 3. zum letzten Sprung auf der 1. Gerade, da es vor mir eng wurde musste ich bremsen und verlor einen Platz . ich konnte den 4 Platz jedoch bis ins Ziel halten und mich somit fürs ½ Finale qualifizieren!
Im ½ Finale verpatzte ich den Start total, und zwar wirklich TOTAL, und kam als letzter zum 1. Hügel wo ich den Absprung nicht sah und damit den Sprung auch noch verbockte. Bis ins Ziel konnte ich den Anschluss wieder finden jedoch nicht überholen, wer weiß was mit einem besserem Gate möglich gewesen wäre?! Aber trotzdem TOP 16 of the World ist mehr als ich mir erwartet habe und auf alle Fälle ein super Ergebnis.
Am Freitag und Samstag waren die Elite-Races dran die wir uns natürlich anschauten und ich sag euch die Jungs sind schnell, das ist unglaublich!!!
Sonntags gings dann wieder zurück ins Heimatland, 18 Stunden Nachtfahrt kann ich übrigens keinem empfehlen.

Ride on,

Tobias

Sturz von Tobias Franek im 1. Moto - trotzdem noch Platz 5

Sturz von Tobias Franek im 1. Moto - trotzdem noch Platz 5

Tobias Franek (ganz rechts) - als Erster über den Sprung

Tobias Franek (ganz rechts) - als Erster über den Sprung

Tobias Franek zählt zu den TOP 16 der Welt in der Klasse Boys 15

Tobias Franek zählt zu den TOP 16 der Welt in der Klasse Boys 15

Bayernpokal und Trainingslager in Kolbermoor

Dienstag, 26. April 2011

Tobias Franek - voller EinsatzAm Freitag den 15.4. pünktlich um 4 Uhr wurde es wieder einmal ernst, denn das neu gegründete Bombshell-Avent Factory Team Austria begann ihre Fahrt zum ersten Rennen der Saison und zum gleich im Anschluss stattfindenden jährlichem Trainingslager. Die 3 ½ Stündige Fahrt bewältigten wir Gott sei Dank ohne Staus und so kamen wir recht Zeitig vor Ort an.
Im Fahrerlager angekommen (dieses Mal hatten wir einen Wohnwagen direkt an der Bahn gemietet) begrüßten wir als Erstes einige unserer deutschen Freunde und bezogen unseren Wohnwagen. Knapp eine Stunde nach uns traf auch Nathalie an der Bahn ein und komplettierte das Team.
Das Renntraining begann wie üblich in K-Moor um 10 und wir hatten eine Menge Spaß auf dem Track, vor allem Tobias der die erste Gerade immer und immer wieder Lehrbuchhaft shreddete! Ich (Julian) hatte mich einige Tage zuvor endschieden das Rennen nicht zu fahren, da ich mich erst richtig auf mein neues Bike einstellen wollte. Tobias und Nathalie hingegen wollten es den Deutschen wieder einmal zeigen. Nathalie konnte das Team wie immer super vertreten, sie fuhr praktisch in einer anderen Welt und konnte erst die drei Vorläufe mit riesigem Abstand für sich endscheiden und dann auch noch das Finale gewinnen. Ihre Gegnerinnen hatten nicht den Hauch einer Chance.

Nathalie Unterberger - Siegerin Kolbermoor 2011

Nathalie Unterberger - Siegerin Kolbermoor 2011

Tobias fuhr in den Motos gegen den uns sehr gut bekannten Robin Fauser der mir im Vorjahr das Leben schwer gemacht hatte. Im ersten Vorlauf konnte Tobias ihn noch schlagen doch in den beiden folgenden fuhr er knapp an seinem Hinterrad über die Ziellinie und qualifizierte sich somit locker für das Halbfinale!
Das Halbfinale lief ähnlich ab, direkt neben Robin ging es über die ersten drei Sprünge in die Kurve und neben ihm wieder raus. In der zweiten Kurve konnte Robin sich dann den ersten Platz sichern und Tobias fuhr auf Rang zwei ins Ziel.
Tobias hatte als 4ter Platzwahl und stellte sich auf Startbahn 5. Robin und Tobias kamen zeitgleich aus dem Gate und der Rest des Feldes konnte nur noch ihre Rücken betrachten. Doch kurz vor dem ersten Hügel hängten die beiden ein und Robin konnte somit nicht mehr springen, Tobias hingegen spielte seine Risikofreudigkeit aus und sprang wie auch schon oft genug zuvor die komplette erste Gerade inklusive Step-Up Triple vor der ersten Kurve. Als 4ter ging es in die Erste Kurve wo er Patrick Kager außen überholte, in der Kurve darauf spielte er das gleiche Spiel nochmal mit Lucas Brauer und war somit auf Platz zwei dicht hinter Lokalmatador David Glaser. Tobias versuchte sein bestes doch konnte er auch mit seinen letzten Reserven nicht mehr nah genug an David ran um ihn zu überholen und fuhr somit eine Radlänge hinter David ins Ziel.
Das Trainingslager begann am Sonntag um 9 mit der Gruppeneinteilung. Tobias und Ich waren in Gruppe 4 (der besten Gruppe) und Nathalie in Gruppe 3. Nicht nur das Training war wie immer ein Spaß auch abseits davon hatten wir eine Menge Spaß, dafür möchte ich mich bei Lucas Brauer noch einmal recht herzlich bedanken! Auch ich konnte in dieser Woche gewinnen. Zusammen mit Nathalie Unterberger und einigen anderen Kids vom Trainingslager konnte ich für Team 2 kurz vor meinem Bruder der im Team 3 war den Sieg beim Abschlussrennen nach Hause holen. Wir freuen uns schon auf’s nächste Mal in K-Moor!

Tobias Franek - Kolbermoor 2011

Tobias Franek - Kolbermoor 2011

Tobias Franek

Maribor – erster Start in der Elite Klasse

Montag, 18. Oktober 2010
Bei eisigen Temperaturen machten wir uns auf in unser südliches Nachbarland, Slowenien. Die 1 ½ Stündige Fahrt Richtung Maribor verbrachte ich größtenteils Musik hörend. 45 Minuten vor Trainingsbeginn waren wir an der Bahn die sich seit unserem letzten Ausflug zwei Wochen zuvor nur wenig verändert.
Vor dem Training sprang ich mich im Dirtpark, der direkt neben der Strecke ist, ein und war wie immer der erste der seine Runde auf der Bahn drehte. Im Training galt meine Konzentration vor allem der schwierigen letzten Gerade die ich im Training meistens komplett durchsprang, was aber im Rennen eher schlecht möglich ist. Mit dem Gate hatte jeder seine Problemchen, da es nicht ganz dem internationalem Standard entsprach, aber who cares? Schließlich hat jeder die gleichen Bedingungen und ich kam ohnehin recht gut damit zurecht, und so konzentrierte ich mich beim Gatetraining auch darauf die erste Gerade sauber zu erwischen.
Im Rennen startete ich erstmals in der Elite-Klasse und wäre schon mit einem Aufstieg ins Finale zufrieden gewesen, doch als ich dann im ersten Lauf nur Zentimeter hinter dem zweiten das Ziel passierte wollte ich mehr. Im zweiten Lauf hatte ich wie im ersten den besten Start vor Tilen Frank der mich aber bis in die erste Kurve wieder überholt hatte. Davorin Malekovic konnte ich jedoch bis zur zweiten Kurve hinter mir lassen. Dort rutschte ich aber weg, konnte mich zwar noch am Rad halten, wurde aber von ihm überholt und fuhr wieder als Dritter ins Ziel. Im dritten Vorlauf hatte ich dann einen weniger guten Start und kam gleichzeitig mit Davorin in die erste Kurve. Dort drengte ich ihn relativ weit hinauf, was ihm ordentlich Schwung nahm und so konnte ich ungefährdet als Zweiter ins Ziel. Finale here I come!!!
Im Finale war ich eigentlich wenig nervös was mir beim Start sehr gut tat. Als erster kam ich aus dem Gate, doch beim dritten Tritt in die Pedale klickte ich aus und fand erst einige Sekunden später wieder die richtige Position und war somit an sechster Stelle. In der letzten Kurve wollte ich zumindest noch einen Platz gut machen, doch dieses Unterfangen stellte sich in der letzten Kurve als Schuss in den Ofen dar. Ich rutschte weg und lag in der Kurve, somit waren alle Chancen auf ein besseres Ergebnis verloren und ich wurde schließlich Sechster. Es wär auf alle Fälle ein Treppchen Platz drinnen gewesen, aber für mein erstes Rennen in der Elite Klasse bin ich schon zufrieden vor allem mit meinen Vorläufen.
Und das beste, das gesamte Rennen wurde Live auf MTV Slovenija übertragen!
Ride on,
Julian

Have fun!! Downhill am Semmering!!

Montag, 11. Oktober 2010

Beim Testen Ihrer neuen 4Cross Bikes, entstand dieses Video.

Location: Semmering

Kamera: Markus Pausackerl

Rider: Julian Franek

Rider: Tobias Franek

Rider: Patrick Kager

Viel Spaß!!

Rennwochenende in Veitsch

Dienstag, 21. September 2010
Tag 1 Samstag
In Veitsch ist die Strecke die mich zum BMX Sport gebracht hat und daher ist sie mir auch gut bekannt. Um 12:45 ging‘s mit dem Auto von zu Hause los und schon nach 10 Minuten Fahrt konnte man die BMX-Bahn von der Straße aus sehen. Alles  sah durch den neuen Bodenbelag super aus. Nach unserer Ankunft wurde dann zuerst das Zelt aufgestellt. Dass freie Training begann um 2 Uhr und ich war wie eigentlich immer der erste auf der Bahn. Leider war die Bahn nicht so toll wie man zuerst geglaubt hätte. Das größte Problem war, dass die Kurven ‚brachen‘ somit war man in diesen extrem Sturz gefährdet. Beim Gatetraining hatte ich eigentlich keine Probleme und erwischte immer einen guten Start und hoffte auch im Rennen so weitermachen zu können.
Meine Vorlaufgruppe war eher schwach somit hatte ich leichtes Spiel ins Finale zu kommen und belegte dreimal mit sehr großem Vorsprung den ersten Platz obwohl ich eigentlich nicht am Limit fuhr.
Im Finale kam  dann wieder Patrick Kager dazu und ich wusste, dass ich jetzt nicht mehr so leichtes Spiel hatte. Er hatte Platzwahl und stellte sich auf die Eins und ich direkt neben ihn auf die Zwei. Und jetzt passierte was nicht passieren durfte. Ich startete einen Tick zu früh und fuhr mit dem Vorderrad gegens Gate. An letzter, das ist in Veitsch die 6. Stelle, fuhr ich auf den ersten Hügel und konnte dort schon 2 Plätze gut machen, kurz darauf zog ich noch den dritt Platzierten aus dem Rennen (sorry Thomas) und in der zweiten Gerade flog ich mit Mach 2 an Andreas Nagl vorbei. Den zweiten Platz hielt ich dann leider bis ins Ziel da es extrem schwer ist in Veitsch zu überholen.
Tag 2 Sonntag
Um Halb neun ging’s los und pünktlich um neun Uhr stand ich am Starthügel fürs freie Training. Ich trete ein paar Runden und rastete mich dann fürs Gatetraining aus bei dem ich wieder keine Probleme hatte.
Mein Vorlauf war wie am Samstag wieder ziemlich schwach und so konnte ich fürs Publikum fahren. Wieder gewann ich alle drei Vorläufe und wieder mit riesigem Abstand.
Beim Finale stand ich wieder neben Patrick und diesmal vermasselte ich den Start nicht als erster fuhr ich in die erste Kurve doch Patrick hatte da noch ein Wort mit zureden. Wir blockierten uns und so hatte Andreas Nagl leichtes Spiel an uns vorbei zu kommen. Auf der sehr engen Strecke hatte ich keine Chance mehr ihn zu überholen und fuhr an seinem Hinterrad ins Ziel.
Bei den Super Open 14+ bei der alle Fahrer ab dem Jahrgang 96 gemeinsam starten hatte ich eine starke Vorlaufgruppe inkl. dem Elite Sieger Tilen (Vorname) Frank aus Slowenien der auch bei 4cross Weltcups startet. Im ersten Vorlauf musste ich mich noch von ihm geschlagen geben doch den zweiten und dritten Vorlauf dominierte ich und kam somit leicht ins Finale.
Im Finale hatte ich als erster Platzwahl vor meinem Bruder der sich ebenfalls leicht qualifiziert und den Boys 15/16 Sieger Andreas Nagl in den Boden gestampft hatte. Mein Start war nicht perfekt aber auch nicht schlecht und mein Bruder und ich waren gleich auf an erster Position am ersten Hindernis konnte ich meine Führung dann behaupten und fuhr die Kurven wie auch in den Vorläufen zwar sehr riskant aber eben auch sehr schnell. Bei Ausgang aus der ersten Kurve sah ich aus dem Augenwinkel meinen Bruder am Boden liegen, konzentrierte mich dann aber wieder aufs Rennen. Das ich zwar knapp aber deutlich vor Tilen gewann.
Meinem Bruder geht es übrigens gut.

Bericht aus Kolbermoor

Montag, 06. September 2010

Tag 1 Freitag (Freies Training)

Um 11 Uhr ging’s los in Richtung Bayern, nach 4 ½ Stunden Fahrt darunter auch 16km Stau trafen wir endlich an der Bahn ein. Für Freitag war ein 2 ½ Stunden langes freies Training angesetzt, dass ich auch nutzte um die mir zwar vom Trainingslager und Bayernpokal bekannte Strecke wieder kennen zu lernen. Die Bahn war trotz des starken Regens am Vormittag wie immer in einem Top Zustand und so war es ein Genuss auf ihr zu fahren. Meine kleinen Probleme auf der Startgeraden hatte ich auch schnell im Griff und so beschloss ich noch einige Runden einfach nur Spaß auf der Bahn zu haben. Nach dem Training ging’s zu unseren Freunden den Reiters bei denen wir auch die nächsten zwei Nächte schliefen, wofür ich mich noch einmal herzlich bedanke!

 Tag 2 Samstag (Race Day)

Es war kalt und nass als wir gegen 9 Uhr zur Bahn kamen. Beim Training versuchte ich mich möglichst wenig auszupowern und legte den Schwerpunkt auf meine Gates die mehr im Training einfach nicht gelingen wollten.

In den Vorläufen war ich mit den beiden Locals Jonas Netter und David Glaser die im ersten Vorlaufs auch aufgrund meines schlechten Starts noch vor mir waren, was sich aber im zweiten Vorlauf änderte bei dem ich ungefährdet hinter Jonas ins Ziel fuhr. Im dritten Vorlauf erwischte ich dann einen perfekten Start und konnte den Sieg ins Ziel fahren der mir eine gute Ausgangsposition fürs Halbfinale bot.

Im Halbfinale hatte ich als vierter Platzwahl und da ich wusste, dass ich die schnellsten Gates meiner Klasse hatte (falls sie mir gelangen) ging ich voll auf Risiko und stellte mich auf die eins, neben mir Jonas und neben ihm der deutsche Meister Robin Fauser. Mein Start war gut und wir drei kamen beinahe gleichzeitig zum ersten Sprung was fast zu einem Sturz führte. Robin konnte sich an Position eins setzen und ich wurde leider auf Position vier abgedrängt die ich aber ungefährdet bis ins Ziel halten konnte und somit den Aufstieg ins Finale schaffte.

Im Finale hatte ich als Vorletzter Platzwahl und es waren nur noch die eins und acht frei, somit stellt ich mich wieder auf die innen Bahn, dass bedeutet zwar ein sehr großes Risiko falls man den Start verpasste aber auf der acht, hatte ich viel weniger Chancen. Ich erwischte einen perfekten Start und konnte mich nach der ersten gerade dicht hinter den Lokalmatador Jonas Netter und vor den deutschen Meister Robin Fauser setzen und diese Position bis ins Ziel halten.

 Tag 3 Sonntag (Race Day)

Sonnenschein, kühle Temperaturen und eine perfekte Strecke machte den Sonntag vom Wetter her eigentlich perfekt wäre da nicht der unberechenbare Wind gewesen. Training lief wieder gut und ich hatte, dass Gate jetzt endlich im Gefühl. Doch gerade im ersten Vorlauf passierte was nicht passieren durfte, mein Hinterreifen trete beim Start durch und ich ging als letzter in die erste Kurve, doch schon in der zweiten Kurve konnte ich mich mit einem riskanten Manöver an die dritte Position setzen und diese auch halten. Die nächsten Vorläufe liefen wie am Vortag zuerst Zweiter Hinter Robin und dann erster vor Robin.

Beim Halbfinale konnte ich mir dann als vierter den Platz aussuchen und stellte mich in die Mitte, doch ein verpatzter Start machte meine Aufstiegschancen fast gänzlich zu Nichte, da ich ins Mittelfeld abrutschte und an 5. Position auf die zweite gerade kam vor mir einer der Locals David Glaser. Ich musste riskieren und mit einem sauberen Sprung über den ‘‘Küchendouble‘‘ konnte ich mich neben David setzen und wollte ihn in der gleich darauf folgenden Kurve überholen. Dabei hatte ich nicht an den zuvor aufkommenden Regen und die dadurch rutschige Kurve gedacht die mir zum Verhängnis wurde. Mein Hinterreifen hatte keinen Gripp mehr und somit knallte ich mit voller Wucht auf die Asphaltierte Kurve. Meine Aufstiegschancen waren damit zwar weg aber ich konnte zumindest stolz auf mich sein ein so riskantes Manöver versucht zu haben. Mein Sturz hat Gott sei Dank nur einen blutigen Unterarm nach sich gezogen.

Bundesliga in Kolbermoor war auf jeden Fall ein super Rennen für mich auch wenn ich am Sonntag durch den Sturz nicht ins Finale gekommen bin. Jetzt wissen die deutschen BMXer zumindest: Auch mit den Ösis ist zu rechnen!

 Ride on,
Julian

Hier ist Julian mit einer seiner Oakley MX Brillen von o-look24.com zu sehen!

Großes Ziel erreicht !!!

Mittwoch, 07. Juli 2010

Erfolg kommt nicht von selbst, ein ganzes Team unterstützt Julian

Beim ersten Lauf zur ÖM konnte ich am Samstag alle Vorläufe für mich entscheiden und qualifizierte mich als Favorit für die ÖM für’s Finale. Vor dem Finale war ich extrem nervös obwohl ich meinen härtesten Konkurenten an diesem Tag in jedem Lauf geschlagen hatte. Die Nervosität war dann wohl auch der Hauptgrund dafür, dass ich den Start nur sehr schlecht erwischte und Rad an Rad mit Michal Loukota aus Tschechien und Patrick Kager, meinem härtesten Konkurenten in die erste Kurve fuhr. Am Hügel vor der ersten Kurve kamen wir drei dann sehr eng zusammen und berührten uns mit Topspeed ziemlich heftig, was für mich, da ich zwischen den beiden war, fast zum Sturz führte. Patrick jedoch konnte sein Rad nicht mehr kontrollieren und stürzte ziemlich heftig. Ich hingegen fuhr knapp hinter Michal ungefährdet ins Ziel und übernahm so die Führung in der Österreichischen Meisterschaft und konnte mich in der Tageswertung auf den zweiten Platz setzen.

Beim zweiten Lauf am Sonntag konnte ich wieder ungefährdet alle drei Vorläufe für mich entscheiden und war somit schon fix Österreichischer Meister doch natürlich wollte ich auch den Tagessieg für mich holen. Im Pseudofinale erwischte ich dann einen perfekten Start und fuhr als erster in die Kurve. Patrick konnte mich jedoch noch in der letzten Kurve überholen, da ich aber nur einen sechsten Platz im Pseudo brauchte, fuhr ich den Rest der Strecke locker und sicher als zweiter ins Ziel.

Mein Saisonziel habe ich also erreicht und nächstes Jahr werde ich dann in der Eliteklasse vorne mitmischen!

Ride on,
Jul

Österreichischer BMX – Meister

Montag, 05. Juli 2010

Ein grandioses Rennwochenende hat Julian Franek hinter sich. Er konnte sich gestern, in Vösendorf,  den österreichischen BMX Meistertitel sichern.

Bericht folgt.

Steirische Meisterschaft Baierdorf

Montag, 17. Mai 2010

Bin grad vom Auftakt der steirischen Meisterschaften in Baierdorf heimgekommen und habe die Klasse Boys 15/16
gewonnen!

Erfolgreiches Wochenende in Vösendorf

Dienstag, 11. Mai 2010

Jul kann auf ein erfolgreiches Wochenende in Vösendorf zurückblicken. Am ersten Renntag konnte er alle Vorläufe gewinnen und wurde nur im Finale von Michal Loukota aus Tschechien geschlagen.
Der Zweite Renntag verlief fast noch besser. In den Vorläufen war unser o-look24 Team Rider immer knapp am Hinterrad von Michals und im Pseudofinale konnte Jul gewinnen. Trotzdem hat es nur für den 2. Platz in der Klasse Boys 15/16 gereicht.
In der Super Open 14 + (hier fahren alle Fahrer ab 14 Jahre, auch die Elite Men, also die stärkste und höchste Klasse in Österreich) konnte sich der junge Steirer locker für das Finale qualifizieren. Im Finale wurde es dann Rang 5 hinter 4 Elite Men Fahrern.

Derzeitiger Stand in der Meisterschaft:

1. Steirische Meisterschaft Boys 15/16

1. Steirische Meisterschaft Super Open 14+

1. Niederösterrische Meisterschaft